Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege

Lange Zeit ging es noch ganz gut zuhause. Doch dann kam der Ausrutscher im Bad, anschließend die OP. Jetzt fällt das Laufen noch ein wenig schwer. Bis zur Reha dauert es noch einige Wochen. Zuhause ist diese Zeit nicht zu überbrücken...

Viele Pflegebedürftige, die bislang in der eigenen Wohnung gelebt haben, kommen durch Unfall oder Krankheit in Situationen, in denen sie vorübergehend nicht zuhause bleiben können. Wir bieten Ihnen deshalb die so genannte Kurzzeit- und Verhinderungspflege an, die es Pflegebedürftigen ermöglicht, nur für eine beschränkte Zeit bei uns einzuziehen.

Das Ziel der Kurzzeit- und Verhinderungspflege ist immer, die Selbstständigkeit und Mobilität der Pflegebedürftigen zu fördern und sie wieder auf das Leben zuhause vorzubereiten. Wir haben dabei die Erfahrung gemacht, dass die Heilungserfolge umso besser sind, je früher der Pflegebedürftige die Möglichkeit der Kurzzeit- oder Verhinderungspflege wahrnimmt. 

Die Unterschiede zwischen Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege stellen sich wie folgt dar:

Kurzzeitpflege bietet sich zum Beispiel an,

  • wenn nach einer OP das Alleinleben noch nicht möglich ist
  • um die Zeit bis zur Reha zu überbrücken
  • wenn die häusliche Pflege noch organisiert werden muss
  • wenn die Pflegeperson durch Krankheit oder Urlaub ausfällt
  • um zu schauen, ob die stationäre Pflege eine sinnvolle Alternative zum Leben zuhause ist

Verhinderungspflege bietet sich zum Beispiel an,

  • wenn pflegende Angehörige von ihrer Aufgabe pausieren möchten
  • wenn pflegende Angehörige Urlaub machen möchten
  • wenn pflegende Angehörige in Kur gehen möchten
  • um Zeit zu überbrücken, wenn der Pflegende durch Krankheit ausfällt

In einem Jahr kann man sowohl für vier Wochen Kurzzeitpflege als auch für vier Wochen Verhinderungspflege in Anspruch nehmen. So werden für bis zu acht Wochen im Jahr die Kosten für Betreuung und Pflege von der Pflegekasse übernommen.

Unser Pflegedienstleiter beantwortet Ihnen gern weitere Fragen.